Home PageProdukteTipps für bessere Produktfotos: Teil 3 – Die Nachbearbeitung

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Das Foto ist im Kasten, aber das Ergebnis entspricht noch nicht Euren Wünschen? Im letzten Teil unserer Artikelserie geht es darum, wie Ihr mit einigen wenigen Tricks Euer Produktfoto optimieren könnt. Dafür benötigt Ihr ein Bildbearbeitungsprogramm, dass über das Standard – Windows – Paint hinaus geht. Falls Ihr kein Euch kein teures Grafik-Programm kaufen möchtet, gibt es auch kostenlose Opensource-Programme im Internet, mittlerweile auch mit Anleitungen und Tutorials zu jedem Thema.

  • Der Weißabgleich

    Damit die Bilder eine einheitliche Farbdarstellung haben, sollte immer ein Weißabgleich vorgenommen werden. Den gibt es zwar serienmäßig in den Kameras, aber erfahrungsgemäß ist der nicht sehr zuverlässig. Mit dem Weißabgleich wird gewährleistet, dass die Bilder stets die gleiche Farbtemperatur aufweisen und nicht mal gelbstichig oder mal blaustichig werden. Wenn ihr nicht wisst, wie man einen Weißabgleich durchführt, sucht einfach im Internet nach einem Video-Tutorial für Euer Programm. Anschließend könnt Ihr durch einfaches Aufhellen auch bei schlecht belichteten Bildern das Weiß wieder leuchten lassen.

  • Der richtige Ausschnitt

    Der Bildausschnitt sollte immer so sein, dass das Produkt natürlich im Mittelpunkt steht. Vergesst nicht, das in manchen Webshops oder den entsprechenden Portalen bestimmte Bildgrößen gefordert werden. Ist Euch die Größe nicht bekannt, so lässt sie sich auf der Webseite des Portals oder einfach über die Suchmaschine herausfinden. So könnt ihr das Bild gleich optimal anpassen und die Bildkomposition stets genau auf das entsprechende Format ausrichten.

  • Das Freistellen

    Eine weitere Grundfunktion die Ihr in Eurem Grafikprogramm lernen solltet, ist das Freistellen. Da führen allerdings viele Wege zum Ziel, ob ihr das Produkt nun digital ausschneidet, den Hintergrund weiß übermalt, das Produkt maskiert und den Hintergrund stark aufhellt oder eine Kombination der verschiedenen Arten, einfach auch hier wieder nach Tutorials suchen. Dadurch seid ihr weit unabhängiger von Hintergründen und spart Zeit beim fotografieren.

  • Aufmerksamkeitslenker

    Solltet Ihr Eure Produkte nicht vor einfachen Hintergründen, sondern eher zum Beispiel in der Natur inszenieren, lohnt es sich, sich Gedanken darüber zu machen, wie das Produkt stärker in den Mittelpunkt rücken kann. Ein probates Mittel sind hierfür Schärfe und Unschärfe. Oft ist es schwierig, einen Bereich noch schärfer hinzubekommen. Aber er wirkt auch schärfer, wenn man alle unwichtigen Sachen verwischt und somit unscharf macht. So lenkt ihr die Aufmerksamkeit auf das Produkt, ohne die Farben und das Setting komplett zu zerstören. Eine weitere gute Methode ist eine Vignette. Dadurch wird der Fokus automatisch in den Mittelpunkt geführt und geben einem Bild leicht einen verträumten, spielerischen Look.

  • Wasserzeichen

    Möchtet Ihr verhindern, dass Eure Produktbilder von anderen kopiert werden, sind Wasserzeichen ein wirkungsvolles Mittel. Auch hier gibt es Video-Tutorials, die Euch dabei helfen, Wasserzeichen in Euer Bild zu prägen. Speichert Eure Bilder auf jeden Fall gesondert mit Wasserzeichen ab, denn falls ein Portal seine AGBs einmal ändern sollte und Bilder mit Wasserzeichen verbietet (war vor gar nicht allzu langer Zeit bei eBay der Fall), könnt ihr schnell reagieren. Also immer die Original-Bilder behalten!

Das war nur ein kurzer Überblick. Mit etwas Können kann man aus fast jedem Foto ein grandioses Produktbild kreieren. Da es wirklich zu fast jedem Thema mittlerweile ausführliche Anleitungen und Tutorials gibt, die einem bei der Retusche Schritt für Schritt begleiten, braucht man auch keine Angst mehr vor komplizierten Programmen zu haben. Trotz allem braucht nicht nur das Lernen, sondern auch das retuschieren an sich später sehr viel Zeit! Deshalb gilt: Je besser das Foto, desto weniger Bearbeitung ist nötig – daher zahlen sich gute Planung und Umsetzung spätestens am Ende der Workflows aus.

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