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Viele von Euch verkaufen selbst hergestellte Produkte über einen eigenen Webshop oder den entsprechenden Portalen für Selbstgemachtes. Hierzu gehört, dass die Produktfotos in Eigenregie erstellt werden. Wie Ihr vielleicht selbst schon gesehen habt, sind manche Ergebnisse durchaus beeindruckend, viele verbesserungswürdig und manche leider ungewollt komisch. Daher möchten wir uns mit dieser Blogserie dem Thema Produktfotografie widmen – denn Verkaufsportale für selbstgemachte Einzelstücke sind nicht nur im Trend, sondern bei einigen tausend Verkäufern auch ein hart umkämpfter Markt. Das Erste, was ein potentieller Kunde dort von Euch sieht, ist das verkleinerte Produktbild. Dieses kleine Bild ist die beste Werbung für Eure Arbeit!

Teil 1 – Die Konzeption

Die zentrale Frage, die im Mittelpunkt der eigenen Produktfotografie steht, lautet: Wie müsste das Bild aussehen, damit „ich“ das Produkt kaufen würde? Auf dieser Frage baut alles Folgende auf.

Nehmen wir als Beispiel ein Kleidungsstück:

  • Im Hauptbild sollte das Kleidungsstück von oben gezeigt werden, sodass man den Schnitt und den Stoff begutachten kann. Für die meisten Besucher ist dass das wichtigste Bild, denn anhand dieses Bildes entscheiden sie, ob der Schnitt zu ihrer Figur und der Stoff zu ihrem Geschmack passt.
  • Hat das Kleidungsstück interessante Details , die im Übersichtsbild nicht so gut zur Geltung kommen, empfehle ich,  diese Besonderheiten mit einem Detailfoto hervor zu heben. In unserem Beispielfall vielleicht ein schöner Saum, raffinierte Abschlüsse oder Raffungen, interessante Knöpfe, ein ausgefallenes Muster oder ein perfekt versteckter Reißverschluss – eben alles was Euer Meisterwerk von einem einfachen Kittel unterscheidet. Ohne Zweifel habt Ihr viel Liebe in Eure Arbeit investiert und dass sollte der Kunde spüren.
  • Wenn Ihr einen eigenen Label-Aufnäher habt, dann zeigt ihn! Vielleicht nicht in einem Extrabild, aber durchaus erkennbar zum Beispiel auf dem Hauptbild. Dass vermittelt einen seriösen Eindruck und zeigt, dass Ihr professionell hinter Euren Produkten steht.
  • Ist das Kleidungsstück eher raffiniert, reicht ein einfaches Übersichtsbild oft nicht aus. In dem Fall kann ein Werbebild, dass den Gebrauch des Kleidungsstücks zeigt, also getragen an einem Model oder einer Puppe, eine positive optische Note vermitteln. Wichtig ist, dass das Kleidungsstück im Mittelpunkt steht, nicht das Model.

Wie diese Beispiele zeigen, ergibt sich eine kleine Bildreihe von 4 Bildern, die dem zukünftigen Kunden das Produkt von seinen besten Seiten zeigen wird. Je mehr Informationsbedürfnisse des potentiellen Käufers mit den Bildern und Beschreibungen befriedigt werden, desto größer ist die Chance, dass dieser das Produkt auch bestellt. Von daher sollte man sich vorher genau überlegen, worauf man selbst Wert legt, bzw. welche Informationen für den Kunden notwendig sind.

Zu den grundsätzlichen Überlegungen der Produktbildkonzeption gehören:

  • Was würde ich selbst gerne auf dem Bild sehen?
  • Welche Informationen benötigt der Kunde?
  • Wie will ich das Produkt präsentieren?
  • Welche Botschaft soll das Bild vermitteln?

 

Nächste Woche erfahrt Ihr mehr zum Thema „Setting“! Also schaut wieder rein wenn es weiter geht 😉

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