Home PageAllgemeinDIY und Selfpublishing

In:Allgemein, Selfpublishing

Kommentare deaktiviert für DIY und Selfpublishing

Was zeichnet DIY-Projekte eigentlich aus?
Warum sind sie so etwas ganz Besonderes?

„Für mich als Autorin ist es dieses Gefühl der Zufriedenheit, wenn ich ein fertiges Buch in den Händen halte und es genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe!“, Telse Maria Kähler.

DIY spielt für Selfpublishing-Autoren eine tragende Rolle. Von der Idee bis zum fertigen Buch gibt es viele Aufgaben, die gestaltet werden wollen. Warum diese einzelnen Prozesse für mich so wichtig sind und warum ich sie gerne selbst gestalte, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Ich heiße Telse Maria Kähler und ich bin Selfpublisherin, das heißt ich schreibe, erstelle und vermarkte meine Bücher selbst.

DIY steht für: Do it yourself. Doch DIY ist mehr als etwas selber machen. Für mich beschreibt dieses Wort ein Lebensgefühl, denn Do it yourself bedeutet, ich kann meine Projekte aktiv in meinem Sinne gestalten.

Alles beginnt mit einer Idee – in diesem Fall mit einer Idee für ein Buch. Diese Idee reift zu einem Konzept heran. Die ersten Texte entstehen. Eines Tages liegt dann das fertige Manuskript vor mir.

Okay, nun beginnt der etwas unangenehmere Teil. Ich gebe das Manuskript einigen Testlesern und stelle mich der Kritik. Manchmal bekomme ich erstaunliche Hinweise und dafür bin ich dann wieder sehr dankbar. Ist das Buchmanuskript endlich fix und fertig  und von einer Korrektorin auf Fehler geprüft (für meine eigenen Rechtschreibfehler bin ich leider oft blind), geht es an das Setzen, d. h. das Manuskript wird in eine ansprechende, druckfähige Datei verwandelt.

Dieser Teil des Buch-Entwicklungs-Prozesses bereitet mir wieder großen Spaß. Ich habe die Freiheit, das Format des Buches selbst zu wählen, kann Schriften aussuchen, die mir gefallen, und selbst bestimmen, ob und wo Bilder platziert werden sollen. Ist alles fix und fertig und liegt die fertige PDF-Datei auf meinem Rechner, folgt die Cover-Gestaltung.

Der zweite Wind - Kurzgeschichten von Telse Maria KählerMeist geht meiner Cover-Entwicklung ein Brainstorming mit Freunden und Berufskollegen voraus. Oft lachen wir viel und es gibt Kaffee und Kuchen. Es macht also richtig Spaß, auch weil viele verschiedene Ideen diskutiert werden. Trotzdem darf man an dieser Stelle des Entwicklungsprozesses auf keinen Fall die Ansprüche seiner Zielgruppe aus den Augen verlieren. (Beispiel links: das Cover von dem Buch „Der zweite Wind“)

Sind das Cover und die Buchdatei fertig gestaltet und mit einer ISBN Nummer versehen, übertrage ich die Buchdaten an BoD (BOOKS on DEMAND) in Norderstedt. BoD ist ein Dienstleister, der meine Druckdateien in fertige Bücher verwandelt und sie auf Wunsch auf dem Büchermarkt platziert. Wie das funktioniert und zusammenhängt, werde ich in einem extra Artikel berichten.

Am Aufregendsten ist der Moment, wenn die fertigen Bücher eintreffen. Ist alles so gelungen, wie ich es mir vorgestellt habe?

Dann halte ich das fertige Buch in den Händen. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, etwas von der Idee bis zur Umsetzung dieser Idee selbst geschafft zu haben. Und dieses Gefühl liebe ich am DIY.

In diesem Herbst habe ich das Kinderbuch „Interview mit Emely“ fertiggestellt. Und plötzlich kommt ein weiterer unbeschreiblich schöner Lohn hinzu: Strahlende Kinderaugen.

Newsletter
Erhalte von uns Neuigkeiten, witzige Ideen und interessante Informationen!
Nicht erneut anzeigen